Ein kleiner Teil des großen Teams

Die Tafel !

Lebensmittel-Ausgabe: jeden Donnerstag (16.30 Uhr Anmeldung, 17 Uhr Ausgabe) in der Schulstraße 8 in Bösingfeld. – Kontakt: Pfarrer Gerald Busse, Tel. 05262-5910



Info zur Arbeit der Tafel

Fragen und Antworten zur Arbeit der Ostlippischen Tafel
von Dieter Hillienhoff

 

Wer ist die Ostlippische Tafel?
Fünf selbständig arbeitende Aus­gabestellen – Blomberg, Barn­trup, Extertal, Dörentrup und Kalletal – haben sich zur Ost­lippischen Tafel zusammen­geschlossen. Wir gehören dem Bundesverband Deutsche Tafel e.V. an.

 

Ist die Tafel eine kirchliche Einrichtung?
Die Tafel ist keine Einrichtung der Kirche, umso mehr freuen wir uns, dass wir die Räum­lichkeiten und den Gemeinde­brief für unsere Arbeit nutzen dürfen.

 

Wer unterstützt die Tafel?
Die Tafel finanziert sich aus­schließlich aus Spenden, Zu­schüsse von öffentlichen Stellen bekommen wir nicht.

 

Wer spendet der Tafel die Lebensmittel?
Dank der Extertaler Märkte REWE, Penny und Lidl sowie Netto in Lemgo, dem Hersteller Petersilchen und den Bäcke­reien Bredow, Brauer, Dreimann und Stumpenhagen können wir jeden Donnerstag Lebensmittel verteilen.
Durch großzügige Geldspenden der Sparkasse, der Volksbank sowie von Extertaler Bürgern sind wir in der Lage, auch ge­zielt Lebensmittal zu kaufen.

 

Wo können Spenden abgegeben werden?
Lebensmittelspenden können jeden Donnerstag von 9 bis 12 Uhr in den Räumen der Tafel, Schulstr 8 in Bösingfeld und jeden Freitag im Gemeindehaus der ev.-ref. Kirchengemeinde Bösingfeld abgegeben werden.
Werden alle Spendengelder für Lebensmittel verwandt?
Unsere Abholer fahren mit dem eigenen PKW, die Fahrtkosten werden erstattet. Die Räume überlässt uns die Gemeinde miet­frei, so dass lediglich Nebenkosten (Wasser / Strom)  anfallen.
Somit sind wir noch in der glück­lichen Lage, dass die Spenden­gelder fast ausschließlich für Lebensmittel verwendet werden können.
Da das Gebäude aber verkauft werden soll, wird die Tafel andere Räume suchen müssen und es werden möglicherweise höhere Fixkosten entstehen. Für diesen Fall wurde eine Rück­lage gebildet.

 

Wer wird von der Tafel unterstützt?
Jeder Kunde weist seine Be­dürftigkeit durch eine ent­sprechende Bescheinigung nach, z. B. Hartz-IV-Bescheid, Bescheid über Sozialhilfe, Rentenbescheid etc. Es kommt auch vor, dass Kunden auf Empfehlung z. B. durch einen Pfarrer zu uns kommen. Jeder Kunde ist willkommen, wir unter­scheiden nicht zwischen Her­kunft, Nationalität oder Religion.

 

Wann ist Ausgabe?
Jeden Donnerstag um 17 Uhr, das ganze Jahr über, ohne Pause. Die Lebensmittel dafür werden an 5 Tagen in der Woche zusammengeholt.

 

Wie hoch ist die Zahl der Bedürftigen im Extertal?
Zur Zeit kommen wöchentlich 45 „Bedarfgemeinschaften“ zu uns, das sind etwa 115 Per­sonen, davon ca 40% Kinder.
Wie funktioniert die Aktion Weihnachtspäckchen?
Unsere Kunden bekommen einen nummerierten Gutschein. Diese Nummer halten wir auf unserer Kundenliste fest, so dass wir die Päckchen gezielt zuordnen können. Kein Kunde geht leer aus. Entweder packt die Tafel Päckchen zu oder große Familien be­kommen zwei Päckchen, wenn mehr gespen­det wer­den, als Gutscheine ausge­ge­ben wurden. Die 81 gespende­ten Päckchen 2011 kamen aus­schließlich unseren Kunden zu Gute. Spielzeug konnten die Kun­den selbst aus­suchen. Nicht verteiltes Spiel­zeug wurde an die Kalletaler Ausgabestelle weiter­gegeben und dort am nächsten Tag verteilt.



Wie werden die Tafelmitarbeiter entlohnt?
Gar nicht! Die Arbeit der 35 Mit­arbeiterInnen erfolgt ehrenamt­lich. Selbst das jährliche Mit­arbeiteressen zahlen wir selbst.
Werden noch Mitarbeiter/Innen benötigt?
Vorbereitungs- und Ausgabe­team sind zur Zeit gut besetzt. Das Reinigungs- und das Abhol­team kann noch Verstärkung gebrauchen.



Aktionen der Tafel 2011




Mitarbeiterinnen der Tafel bei der Spielzeugaktion




Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter bei der Weihnachtspäckchen-aktion